Die Abbruch- oder Rückbauplanung zum Gebäuderückbau oder einer Gebäude-Kernsanierung setzt eine sorgfältige Bauschadtoff-Erhebung voraus. Bauschadstoffe wie Asbest, KMF, PCB und PAK aber auch Schimmelpilze müssen genauestens lokalisiert und bewertet werden.
Unsere erfahrenen Fachingenieure führen die erforderlichen Probenahmen und Raumluftmessungen durch, erstellen in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und Architekturbüro ein praxistaugliches Sanierungskonzept und übernehmen die Fachbauleitung sowie die gutachterliche Begleitung.
Bauschadstoffe
Beim “Bauen im Bestand” von öffentlichen oder gewerblichen Gebäuden wie Schulen, Kindergärten, Hochschul- und Universitätsinstituten, Verwaltungs- und Industriegebäuden stellen Bauschadstoffe wie Asbest, KMF, PCB, PAK oftmals eine große Herausforderung dar.
So ist in Gebäuden welche vor 1980 errichtet worden sind in hohem Maße aus brandschutztechnischen Erwägungen mit zum Teil erheblichen Asbestbelastungen in den entsprechenden Bauteilen zu rechnen, die bei Umbau und Sanierungsarbeiten oder Kernsanierungen zwingend gem. der TRGS 519 sowie den Asbestrichlinien der Länder ausgeführt werden müssen.
Dämmungs- und Wärmeschutzmaterialien aus der Bauzeit vor 1980 bestehen häufig aus Künstlichen Mineralfasern (KMF), welche aus dieser Zeit ebenfalls ein gesundheiliches Risikopotential besitzen und bei den o.g. Maßnahmen nach der TRGS 521 gehandhabt werden müssen.
Darüber hinaus sind PCB-haltige Fugenmassen in Gebäudefugen, Wandanstrichen und Kondensatoren zu beachten und nach den PCB-Richtlinien zu handhaben. In Gebäuden mit z.B. Parkettboden und Gussasphaltbelägen ist darüber hinaus mit PAK-haltigen Materialien zu rechnen.
Nicht zuletzt aus Arbeits- und Gesundheitsschutzgründen muss die Berücksichtigung der Bauschadstoffproblematik in der Planungsphase Berücksichtigung finden, sondern insbesondere auch zur Erlangung von Kostensicherheit in der Projektierungsphase.
Um kostenintensive Nachträge nach der Auftragsvergabe zu vermeiden, müssen die Positionen im Leistungsverzeichnis, die die Bauschadstoffe betreffen, hinreichend genau formuliert sein.
Unsere mehr als 15 jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Bauschadstoffe umfasst Projekte an Industrie- und öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kindergärten, Universitäten/Hochschulen aber auch Wohnanlagen und garantiert Ihnen somit einen hohen Qualitätsstandard folgender Gutachterlicher Leistungen:
- Schadstoffe erfassen und begutachten (Asbest, KMF, PCB, PAK)
- Schadstoffe messen und analysieren
- Erstellen von Schadstoffkatastern
- Erstellen von Sanierungskonzepten
- Planung und Ausschreibung von Schadstoffsanierungen
- Überwachung / Fachbauleitung / Dokumentation von Schadstoffsanierungen
- Raumluftmessungen
- Bodenstaubprobenahme nach VDI 4300, Blatt 8 und Untersuchung auf PAK

Ansprechpartner: Dipl. Chem.-Ing Wolfgang Wilde VDI
tel. ++49 – 231 – 717677
info@bts-sanierungsservice.de
Asbest

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Asbestfasern
Kein Baustoff hat soviel „Staub“ aufgewirbelt wie Asbest.
Von der Wunderfaser mit den tausendfachen Verwendungsmöglichkeiten ist die einst so hoch geschätzte Asbestfaser zu einem Reizwort höchster Sensibilität und Beunruhigung geworden.
Heute darf Asbest nicht mehr verwendet werden. Ein Umgang ist nur noch zulässig im Zuge von Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen nach TRGS 519 und Asbestrichtlinie.
In großem Umfang wurde Asbest ab 1950 bis Ende der 70er Jahre im Baubereich eingesetzt.
So finden sich in den in dieser Zeit errichteten oder umgebauten Gebäuden sowohl im Wohnungsbau als auch in öffentlichen- und industriellen Gebäuden asbesthaltige Materialien.
Asbesthaltige Materialien

Asbeststrick, verbaut in Bauteilfuge von Fertigbetonteilen
in z.B. Leichtbauwänden, Fußbodenbelägen, Kittmassen, Dachbahnen, Fugen, Hohlkehlen. Um bei geplanten Umbau- und Entkernungsarbeiten in der Planungsphase Kostensicherheit zu erlangen, ist die Kenntnis vorhandener Asbestmaterialien unabdingbar.
Zur Erreichung dieses Ziels ist eine detaillierte Bestandsaufnahme asbesthaltiger Baustoffe in Form einer visuellen Begutachtung und im Zweifelsfall Beprobung/Analytik in dem Objekt notwendig.
Zur Kostenminimierung dieser Bestandsaufnahme, führen wir vor der visuellen Bestandsaufnahme ein Studium der vorhandenen Bestandspläne durch und berücksichtigen aufgrund unserer Erfahrung aus ähnlichen Projekten zulässige Analogien bezüglich der begutachteten Bauteile.
Das aus diesen Arbeiten resultierende Asbestkataster wird dann zur Massenermittlung und zur Erstellung des Sanierungskonzeptes/Leistungsverzeichnis in Verbindung mit der Bauplanung herangezogen.

Vor Asbestsanierungsbeginn errichtete staubdichte Abschottung (Schwarzberich)
Wenn Sie es wünschen betreuen wir Ihr Projekt von der Bestandsaufnahme über das Sanierungskonzept, LV, Fachbauleitung inkl. Freimessungen bis hin zur Abnahme und Dokumentation gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.
Polychlorierte Biphenyle ( PCB )

PCB-haltige Fugendichtmasse zwischen Fertigbetonteilen
Insbesondere in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Schulen, Universitäten/Hochschulen als auch in Verwaltungsgebäuden sind PCB-haltige Materialien in Fugenmassen, Gebäudefugen und Anstrichstoffen zu finden.
Um den analytischen Aufwand von Materialproben zu minimieren und damit auch die Gesamtkosten einer Bestandsaufnahme, führen wir im Verdachtsfall vorab Raumluftmessungen auf PCB durch. Diese werden aufgrund unserer
Erfahrung auf diesem Gebiet so geplant, dass nach Vorlage der Ergebnisse eine wirtschaftlich optimale Vorgehensweise zur Lösung dieser Problematik erarbeitet werden kann.
Ergibt sich aus den Untersuchungen ein Handlungsbedarf, entwickeln wir Ihnen anhand der Aufgabenstellung ( Bauplanung, Sanierung) ein optimales Sanierungskonzept in Verbindung mit der Bauplanung.
Wenn Sie es wünschen betreuen wir Ihr Projekt von der Bestandsaufnahme über das Sanierungskonzept, LV, Fachbauleitung inkl. Freimessungen bis hin zur Abnahme und Dokumentation gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.
Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Parkettboden mit PAK-haltigem Kleber
Im Besonderen in Gussasphalt und in Unterbauten von Parkettböden finden sich PAK-haltige Materialien, die einer gesonderten Handhabung bedürfen.
Beim Bauen im Bestand wird der PAK-Gehalt nach EPA durch Probenentnahme und anschließender Analytik bestimmt und bewertet.
Sollen Parkettböden, mit nachgewiesen hohen PAK-haltigen Klebern, insbesondere der als Leitsubstanz heranzuziehende Polyaromat Benzo(a)pyren, weiter genutzt werden, empfiehlt sich eine Hausstaubanalyse auf PAK nach VDI 4300 Blatt 8 , welche je nach Zustand des Parkettbodens eine Gefährdungsbeurteilung zulässt.
Nach den Probennahmen mit einem Planfiltersystem, welches speziell für Parkettböden entwickelt wurde, werden die gewonnen Proben einer analytischen Untersuchung unterzogen und bewertet. Wiederkehrende Begutachtungen zum Zustand von Parkettböden, sowie eventuell erneute erforderliche wiederkehrende Messungen können durch uns organisiert und durchgeführt werden, so dass Sie raumlufthygienisch immer auf der sicheren Seite sind.





























